Jutta Janda. Ihre Bürgermeisterin für Friedrichsdorf.

Wirtschaft und Finanzen

Wirtschaft und Finanzen

Bezahlbarer Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes schafft Lebensqualität, dient der Umwelt und gilt als Standortvorteil für die Ansiedlung attraktiver Unternehmen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Friedrichsdorf muss gestärkt werden, um unsere Gewerbegebiete zu fördern. Der Dialog zwischen Gewerbe und Politik sollte wichtige Grundlage dieser Förderung sein.

Wir sorgen dafür, dass Friedrichsdorf ein attraktiver Standort bleibt. Bei der Entscheidung, ob sich Unternehmen bei uns ansiedeln, sind insbesondere auch weiche Standortfaktoren von Bedeutung wie folgende Aspekte:

  • Wie steht es mit der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr?
  • Wie modern ist Friedrichsdorf?
  • Bezahlbare Wohnungen und eine familienfreundliche Infrastruktur tragen dazu bei, Fachkräfte für die heimische Wirtschaft zu finden.

Die Förderung der Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener, auch solchen, die den ersten Absprung zur Ausbildung nicht gemacht haben, sind wichtige Möglichkeiten, um eine Win-Win-Situation mit der Schaffung von Fachkräften für Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen zu schaffen.

Als Bürgermeister-Kandidatin wünsche ich mir den Ausbau des Tourismuszweiges. Im vergangenen Jahr gab es ein Rekordergebnis bei den Übernachtungen im Hochtaunuskreis. Bad Homburg und Schmitten waren dabei an der Spitze dieser Ranking-Liste. Mit einer verbesserten Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel an die Messestadt Frankfurt wird auch Friedrichsdorf als Übernachtungsort noch attraktiver. Ich möchte gerne Friedrichsdorf auch als interessanten Urlaubsort noch mehr bewerben und die Verweildauer der Gäste zu erhöhen. Friedrichsdorf hat mit seiner unmittelbaren Lage am Taunus einen sehr hohen Freizeitwert und kann Ziel für Wanderurlauber:innen und Radurlauber:innen werden. Das ist aus meiner Sicht für alle Gewerbetreibenden lohnenswert.

Das Zusammenwachsen der Innenstadt im Bereich Landgrafenplatz, Taunuscarre und insbesondere Houiller Platz, um die dort ansässigen Geschäftsbetriebe zu fördern und den Bürger*innen ein angenehmes Einkaufserlebnis zu bieten, ist eine besondere Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Mit der Belebung der Innenstadt schaffe ich ein Gegengewicht zur Tendenz „Online-Einkauf“.

Dies will ich unter anderem durch die Einrichtung einer Mobilitätszentrale auf dem Goers-Gelände erreichen. Dieses Mobilitätszentrum mit Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, Parkplätzen, Abstellplätzen und Ladestationen für E-Bike und Autos, benutzerfreundlichen Gehwegen, besseren Zufahrts- und Abfahrtswegen wäre eine Bereicherung für den Innenstadt-Handel.

Auch in Zukunft sollten wir Förderprogramme nutzen, um die Stadtteile und die Innenstadt wirtschaftlich voran zu bringen.

Einkaufswegweiser als Leitsysteme, die auf die unterschiedlichen Einkaufsmöglichkeiten hinweisen, als Flyer, Hinweisschilder – ähnlich wie Schilder für Parkmöglichkeiten – wirken geschäftsfördernd und sind eines der vielen Themen für eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein „Aktives Friedrichsdorf“.

Eine gut durchdachte und innovative kommunale Haushaltspolitik kann für stabile Steuerhebesätze sorgen. Als Diplom-Kauffrau ist es mir ein besonderes Anliegen, eine zukunftsorientierte Stadt zu schaffen, ohne die wirtschaftliche Stabilität aus den Augen zu verlieren.

Es geht darum Friedrichsdorf in eine stabile und sichere Zukunft zu führen und dabei alle Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen.