Jutta Janda. Ihre Bürgermeisterin für Friedrichsdorf.

Ein lebenswertes Friedrichsdorf für alle Generationen

Ein lebenswertes Friedrichsdorf für alle Generationen

Eine Stadt muss sich allen Generationen verpflichtet fühlen. „Mehr Lebensjahre“ dürfen nicht „weniger Lebensqualität bedeuten“. Hier ist die Lokalpolitik ganz besonders gefordert. Mein Anspruch ist daher, ein gutes Leben in Friedrichsdorf auch im Alter zu ermöglichen.
Ich werde mich für mehr innerstädtischen Wohnraum für ältere Menschen einsetzen. Eine konkrete Maßnahme hierfür ist die Festlegung einer verbindlichen Quote für barrierefreie Wohnungen bei Bauprojekten. Daneben muss auch die öffentliche Infrastruktur, insbesondere der Nahverkehr, ausgebaut werden. Das erhöht die Mobilität in jedem Alter. Auf öffentlichen Plätzen müssen ausreichend Rast- und Sitzgelegenheiten vorhanden sein. Öffentliche Gebäude und Geschäfte des Einzelhandels müssen dazu angehalten werden, barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Hierbei bekommt das vorliegende Stadtentwicklungskonzept eine besondere Bedeutung.

Bezahlbares und barrierefreies Wohnen, eine altersgerechte Infrastruktur und die Möglichkeit, Alltagsgeschäfte auch im Alter selbständig erledigen zu können, sind Schlüsselfaktoren für mehr Gerechtigkeit. Aktive Teilhabe und gesellschaftliches Engagement hören nicht im Alter auf. Ich werde eng mit dem Seniorenbeirat zusammen arbeiten um gemeinsam mit ihm Projekte wie beispielsweise eine Seniorenakademie zu erörtern.

Friedrichsdorf benötigt neben einer guten gesundheitlichen Versorgung vor Ort ein bedarfsgerechtes Angebot an Pflegeplätzen. Hierzu zählen auch Kurzeit- und Tagespflege zur Entlastung pflegender Angehöriger. Bei der Realisierung von Projekten für unsere älteren Mitbürger:innen, speziell auch Pflegebedürftige, wollen wir eng mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege zusammenarbeiten. Zu diesen Projekten gehören Tagespflege als teilstationäres Angebot oder Wohngemeinschaften für dementiell erkrankte Menschen.

Neben städtischen Maßnahmen sind zivilgesellschaftliche Initiativen ebenso wichtig. Ich werde mich für die Stärkung bzw. Schaffung von Netzwerken rund um die Themen Alter und Pflege einsetzen. Dazu zählt der Aufbau eines digitalen Informationsportal rund um das Thema „Unterstützung im Alter“ zur Unterstützung älterer Menschen und ihrer Angehörigen.

Die städtische Frauenbeauftragte soll spezielle Informationen für Frauen im Alter bereithalten, da diese stärker von sozialen und gesundheitlichen Einbußen betroffen sind. In Zusammenarbeit mit dem Kreis sollen darüber hinaus neue, insbesondere präventiv wirkende Konzepte zur Unterstützung dieser betroffenen Frauen geschaffen werden.