Jutta Janda. Ihre Bürgermeisterin für Friedrichsdorf.

Aktuelles

09.02.2021
Verbesserung für Pflegebedürftige und deren Angehörge gesamthaft angehen

Das Thema Pflege hat mehr als zwei Seiten einer Medaille. Zum einen gibt es Menschen, die Vorsorge treffen (wollen) und bereits jetzt schon keine Möglichkeiten in ihrem Heimatort Friedrichsdorf sehen und zum anderen gibt es Menschen, die bereits Pflege benötigen und für die es keinen Platz gibt. Dazu kommen die Angehörigen, die auch im Dienst unserer Gesellschaft selbst Pflege übernehmen und dringend Entlastung benötigen. Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste suchen händeringend nach qualifiziertem Personal.  Es gibt einfach zu wenig Menschen, die in der – tatsächlich sehr anspruchsvollen – Pflege arbeiten möchten oder können.

Jutta Janda, Bürgermeisterkandidatin der SPD, will dem Thema einen zentralen Stellenwert heben: „Als Bürgermeisterin möchte ich diese Themen unbedingt angehen und Abhilfe schaffen. Zur Entlastung von Angehörigen plane ich gerade gemeinsam mit einem Träger vor Ort ein Konzept für eine teilambulante Pflegeeinrichtung für dementiell erkrankte Menschen. Wir brauchen mehr Pflegeplätze in Friedrichsdorf und wir benötigen bezahlbaren und gleichzeitig barrierefreien Wohnraum, um Pflege auch im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Und wir benötigen bezahlbaren Wohnraum für Pflegekräfte.“ Das schaffen wir mit entsprechenden Quoten beim eigenen städtischen Wohnungsbau, den wir als SPD Friedrichsdorf anstreben. Für Betroffene ist Pflege sehr komplex, wie ich aus eigener Erfahrung lernen musste. Wenn man selbst Pflege benötigt oder Angehörige, dann stellen sich viele Frage wie „An wen muss ich mich wenden?“ oder „Wie finanziert sich meine Pflege?“ oder „Wo finde ich einen Pflegeplatz?“. In NRW gibt es eine Heimfinder-App, in der – täglich aktualisiert – Kurzzeit- so wie auch Langzeitpflegeplätze zu finden sind. Wir haben schon in der Stadtverwaltung in Friedrichsdorf und mit dem Pflegestützpunkt bei der Kreisverwaltung des Hochtaunuskreises Stellen, die hier unterstützen. Das ist aber nicht wirklich ausreichend, auch nach Ansicht dieser Stellen vor Ort, mit deren Mitarbeiter:innen ich gesprochen habe. Eine Vernetzung mit den Pflegeeinrichtungen im HTK mit einer Online-Präsenz ähnlich wie die genannte App wäre eine deutliche Verbesserung. Die Einrichtung eines sogenannten Case-Managements bei der Stadtverwaltung bzw. eine personelle Aufwertung der bestehenden Amtsstelle würde für alle Fragen wie o. g. und Hilfestellungen beim Antragswesen und ähnlichem eine wesentliche Hilfe für alle Beteiligten sein. Dafür setze ich mich ein.