Jutta Janda. Ihre Bürgermeisterin für Friedrichsdorf.

Aktuelles

25.01.2021
Jutta Janda setzt sich für Behindertenbeirat ein

Deutschlandweit sind knapp 10 % unserer Bevölkerung behindert. Für Friedrichsdorf sind das mehr als 2000 Menschen. Um Teilhabe und Beteiligung an der Stadtpolitik sicherzustellen und Bürger:innen mit Behinderung angemessen zu vertreten, ist die Einsetzung eines Behindertenbeirates eine wichtige Maßnahme.  „In vielen Gesprächen musste ich feststellen, dass die Bedürfnisse von behinderten Menschen nicht genug Aufmerksamkeit erhalten.“so Jutta Janda. Denn den Blick für die neuralgischen Punkte bei Planungen und Umsetzungen neuer Vorhaben haben vor allem Betroffene.

„Wir haben hier in Hessen sehr gute Beispiele für funktionierende Beteiligung durch Menschen mit Behinderung an der Stadtpolitik. Für vertreten.

Ein Behindertenbeirat berät und unterstützt den Magistrat und die Gremien der Stadt sowie die behinderten Menschen in allen wichtigen Angelegenheiten, die Menschen mit Behinderungen und deren Interessen und Bedarfe betreffen. Das geht von der Gestaltung einer barrierefreien Stadt, beruflicher Teilhabe bis hin zur Inklusion/Teilhabe der Menschen in die verschiedenen Lebensbereiche wie Sport- und Freizeitangebote. I“ch wünsche mir beispielsweise auch besondere Sportmöglichkeiten im neuen Sportpark für Menschen mit Einschränkungen, auf jedem Spielplatz ein inklusives Spielgerät, und natürlich mehr Barrierefreiheit in unserer Stadt, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Aber was nicht ist, kann ja (hoffentlich) noch werden. Ein Behindertenbeirat hätte das Thema „Sportpark“ bei der Konzepterstellung sicher schnell erkannt und sich entsprechend zu Wort gemeldet.“

Ich werde als Bürgermeisterin die Gründung eines solchen Beirates unbedingt fördern und einen Inklusions-Preis ausloben für gelungene Beispiele der Inklusion/Teilhabe von und für Menschen mit Behinderung in unserer Stadt. Bewerben könnten sich Vereine, Initiativen, Einzelpersonen und andere Akteure, die sich entsprechend einsetzen.